Heimatverein - Hoppenrade

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Winterwanderung des Heimatvereins mit  Waidmannführung

Am 4.2.2018 traf sich der Heimatverein bei unserem Waidmann Claus Zimmermann zur jährlichen Winterwanderung.
Über sehr nasse Wiesen führte unser Weg in den Schwiggerower Forst. Schon auf den Wiesen machten wir Bekanntschaft mit “Wirkungsstätten” der Schwarzkittel. Sie hatten Flächen umgebrochen, wo kein Grün zu sehen war. Claus Zimmermann nannte uns den Grund für die Aktivitäten der Schweine. Es ist die Suche nach tierischem Eiweiß. Durch den nicht verschneiten Wald erfuhren wir viel über nachhaltige Forstwirtschaft. Neuanpflanzungen werden nicht mit Giften behandelt, um Verbiss durch Wild zu vermeiden. In den von uns besuchten Neuanpflanzungen wird tierisches Fett (Talg) versprüht und das schreckt das Wild ab.
Wir gingen an Neuanpflanzungen vorbei, in denen die Bäume in Reih und Glied standen. Auf anderen Flächen des Waldes wurden unter alten Bäumen verschiedene Samen ausgestreut, die jetzt schon als Unterholz eine stattliche Höhe haben. In einigen Jahren werden die alten Bäume geschlagen und das jetzige Unterholz darf sich zu Nutzholz späterer Generationen entwickeln. Auch die Jagd kam bei der Wanderung mit unserem Waidmann nicht zu kurz. An einer Kirrung (Futterstellen) mit in einiger Entfernung aufgestellten Hochsitzen, wird die Jagd ausgeübt. Eine Schneise von Bämen und Unterholz befreite Fläche ist das Schußfeld. Einige Wandergesellen nutzten die Gelegenheit, eine solche Kanzel zu besteigen. Mit vielen neuen Erkenntnissen ging es Richtung Landpension. Mit Glühwein, Grillwürsten, einer leckeren Nachspeise und einem “Absacker” endete unsere Winterwanderung.

Ein Dankeschön an die Organisatoren und unseren Waidmann.

1990  wurde der Heimatverein Hoppenrade gegründet und ist im Vereinsregister 5VR 4 eingetragen.
Unser Wappentier ist der Kranich.
 
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