Striggow - Hoppenrade

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Dorfgeschichten
DER ORTSNAME

1227 erfolgte die erste Erwähnung des Dorfes als Besitz der Gebrüder de Havelberg. Ursprünglich war Striggow ein Lehnsdorf mit zugehörigen Bauerngehöften. Die Namensherkunft wird verbunden mit „Ort der Streg“.  In der Folgezeit wechselten die Lehnsherren häufig, oftmals aus finanziellen Gründen. Nennenswerte Besitzer waren die Familien de Havelberg, von Osten, Stratmann und von Hahn. Bereits 1750 gibt es eine Schule im Dorf. Das Gebäude befindet sich links an der Straße nach Augustenberg und wurde von den Besitzern liebevoll zum Wohnhaus umgebaut.



  GUTSHAUS STRIGGOW

Otto Conrad von Hahn legt 1798 den Hof Striggow an, darunter 2 runde Torhäuser auf beiden Seiten des Eingangs. Gleichzeitig errichtet er das Gutshaus in Striggow. In Folge wechselten oft die Besitzer. Im März 1890 verkauft der Gutsbesitzer Wegener auf Striggow sein Gut für 156.000 Mark an einen Herrn Wildfang. Er beginnt mit dem Umbau des 1798 gebauten Gutshauses. Im September 1899 verkauft der Gutsbesitzer Wildfang das Gut an Herrn Altenburg auf Schloss Serrahn. Wildfang bleibt Pächter auf Striggow.

DIE EHEMALIGEN RUNDSCHEUNEN

Ein Markenzeichen für das Dorf waren einmal 2 Rundscheunen beiderseits neben der Eingangsstraße zur Ortschaft. Rundscheunen zählen zu den seltener errichteten Gebäudeformen in den norddeutschen Küstenländern. In Mecklenburg gab es sie in etwa 20 Dörfern. Bis auf wenige Ausnahmen wurden sie paarweise errichtet. Sie flankierten die Zufahrten zu den Gutshäusern, somit auch in Striggow. Die Gebäude mit 20 bis 25 m Durchmesser wurden zwischen 1800 und 1835 errichtet. Leider sind sie abgerissen worden, jedoch kann man noch Reste der Fundamente erkennen.
 
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