Schaukasten - Hoppenrade

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Ein außergewöhnlicher Kalender der Gemeinde Hoppenrade

Anknüpfend an die ausverkaufte Kalenderausgabe von 2016 über Sehenswürdigkeiten von Hoppenrade mit seinen Gemeindedörfern, löste die Chronikgruppe ihr Versprechen nun ein, und erstellte einen Kalender für das kommende Jahr 2018. Den besonderen thematischen Rahmen bildeten hierbei zwölf Aquarelle, die der Lehrer und Künstler Josef Neumann in den fünfziger Jahren gemalt hat.
Durch Zufall entdeckte Wolfgang Schulz, Mitglied der Chronikgruppe Hoppenrade, eines dieser Bilder. Durch unermüdliche Suche konnte er inzwischen 20 Exemplare aus dem Umfeld von Hoppenrade ausfindig machen. Aus diesem Fundus wurden 12 Motive für den Kalender ausgesucht. Sie zeigen bis auf eine Darstellung des Gutshauses Charlottenthal, Ortsansichten der Gemeinde. Diese Sammlung ist schon etwas Besonderes für Hoppenrade, da ein Großteil der Gebäude damit künstlerisch erfasst und dargestellt sind. Wo gibt es das sonst noch, freuten sich die Ortschronisten.
Die eigens für die Vorstellung des Kalenders organisierte Veranstaltung am 16. 11.2017, nutzte die Chronikgruppe darüber hinaus auch dazu, über den aktuellen Stand ihrer Arbeit zu berichten.
In der einleitenden Eröffnung des festlichen Rahmens durch die Bürgermeisterin und Vorsitzende des Fördervereins „Hoppenrader Gemeindeleben e.V.“ Birgit Kaspar, wies sie anerkennend auf diese ehrenamtliche Leistung der Chronikgruppe hin und bedankte sich im Namen aller Interessierten. Derartige Veranstaltungen sind ein Bindeglied zwischen den Ortschaften der Gemeinde.
Anschließend gab Dirk Kaiser, als Organisator der Gruppe, einen Überblick über die laufenden Vorhaben und Schwerpunkte der Chronikgruppe. Er verband dieses immer wieder mit der Bitte um Unterstützung bei der Quellensuche, seien es Fotos, Berichte, Dokumente oder besondere Ereignisse. Hierbei ist der Zeitraum von 1945 bis 1985 besonders interessant für die Heimatforscher. Ein kurzer Filmbeitrag über ein Erntefest aus vergangenen Tagen untermalte seine Ausführungen.
Hier knüpfte dann Ulrich Niemann mit einem kurzen Bericht über einige Besonderheiten aus seinem Schwerpunkt „Archivarbeit“ an und verwies dabei besonders auf Beiträge in der Schweriner Volkszeitung. An dem entstehenden Gemurmel aus dem Zuhörerkreis war zu erschließen, wie nahe er sich mit der Archivarbeit bereits der unmittelbaren Vergangenheit genähert hat. Allerdings, so bemerkte er, tauchten Berichte aus oder über Hoppenrade, anders als heute, selten auf.
Bevor der eigentliche Anlass des Abends- nämlich der Kalender- nun in die Hände der Zuhörer gelangen konnte, schilderte der Initiator der Kalendererstellung Wolfgang Schulz, die Begegnungen mit jenen Menschen, die ihn zu den einzelnen Bildern geführt oder mit Geschichten dazu beigetragen haben. Dabei ließ er durchblicken, dass diese Suche noch immer aktuell ist und er über die Kontakte immer wieder neue Ansprechpartner für die Chronikgruppe finden würde.
Wolfgang Schulz versäumte auch nicht, sich besonders bei einem anwesenden Zeitzeugenehepaar, welches in direkter Beziehung zum Künstler stand, zu bedanken.
Mit einem kurzen Beitrag über eine weitere Besonderheit dieser im Kalender aufgenommenen Aquarelle, wies Henning Hahn- Groeneveld hin. Anders als es in früheren Zeiten üblich war, dass nämlich Künstler von städtischen Bürgern oder vom Adel beauftragt wurden, ihre Anwesen schön darzustellen, sind es hier vor allem Bauernfamilien gewesen, die ihre Schmuckstücke für die Familie im Bild festhalten wollten.
Auf dies Weise neugierig gemacht, wurden die Exemplare dann endlich ausgepackt und konnten erworben werden. Dieses geschah in geselliger Runde mit intensiven „Weißt du noch“- Gesprächen. Ein Trost für die, die nicht zur Vorstellung kommen konnten: Wer sich schnell meldet, bekommt noch eins von den nicht verkauften Exemplaren.

                                            
Trotz sorgfältiger Recherche ist uns bei der Erstellung des Jahreskalenders der Gemeinde Hoppenrade bedauerlicherweise ein Fehler unterlaufen. Wir möchten hiermit ausdrücklich klarstellen, dass das Bild auf der Kalenderseite für den Monat August keine „Fälschung“ darstellt, sondern von Frau Netschewitz aus Hoppenrade angefertigt wurde. Wir bitten um Entschuldigung.
                           - Chronikgruppe Hoppenrade -


                 


Erfolgreiche Darts-Tradition in der Gemeinde Hoppenrade

Nach dem viel beachteten Wettkampf um die Team-Meisterschaft im Darts zu Beginn des Jahres wollten es die Darts-Anhänger der Gemeinde Hoppenrade jetzt auch als Einzelkämpfer wissen. Wieder hatte der Förderverein „Hoppenrader Gemeindeleben“ e.V. zum Darts-Abend eingeladen und 17 Spielerinnen und Spieler sowie  ihre zahlreiche Anhängerschaft hatten dem Folge geleistet. An drei elektronischen Dartscheiben ging es um den Pokal des 1. Hoppenrader Einzelmeisters im Darts. Spielberechtigt waren alle Einwohner der Gemeinde Hoppenrade ab 14 Jahren. Für die Jugendlichen unter 18 Jahren war die Teilnahme kostenlos, ansonsten wurde eine eher symbolische Startgebühr von 2 Euro erhoben. Dafür fanden die Spieler und Gäste im Hoppenrader Gemeindezentrum beste Bedingungen vor. Der veranstaltende Verein „Hoppenrader Gemeindeleben“ stellte das Darts Equipment und Catering. So wurde es auch diesmal eine kurzweilige Veranstaltung in geselliger Atmosphäre. Das Hoppenrader Gemeindezentrum erwies sich einmal mehr als ein guter Ort zum Zusammenkommen.

Die Ausschreibung sah vor, dass in den vier ausgelosten Gruppen zunächst jeder gegen jeden antrat  – bis zur Hälfte der Spiele mit zwei Gewinnlegs, danach nur noch mit einem Leg. Es wurde in der 301 Single Out Variante gespielt. Ab dem Halbfinale erhöhte sich die Anspannung, es wurde 301 Double Out gespielt, d.h. das Leg durfte nur mit einer geraden Zahl und dem Wurf auf das entsprechende kleine Doppelfeld am Rande der Dartscheibe beendet werden. „Die vier Halbfinalisten waren in ihrer Spielstärke sehr nah beieinander, ein glücklicher Wurf entschied schließlich die Legs.“ berichtete Turnierchef Frank Schwarzer aus Koppelow, der sich selbst diesen besonders harten Kampf mit Wolfgang Schulz lieferte. Im kleinen Finale um Platz 3 dominierte er dann über Siegbert Stube aus Schwiggerow. Im echten Finale gab es ein Wiedersehen der beiden Gruppenersten der Vorrundengruppe D. Wie in der Vorrunde setzte sich hier der vielseitige Sportsman Waldemar Garloff, der ansonsten vor allem an der Tischtennisplatte und im Hundesport aktiv ist, durch. Der Schwiggerower gewann gegen Wolfgang Schulz aus Hoppenrade und wurde nach fast vierstündiger Turnierzeit zu später Abendstunde erster Hoppenrader Einzelmeister im Darts.

PLATZIERUNGEN:  1. Waldemar Garloff   2. Wolfgang Schulz   3. Frank Schwarzer  
                             4. Siegbert Stube       5. Dirk Schwarzer      6. Heiko Wiechert

Mit Spannung wird nun schon der Teamwettkampf erwartet, bei dem die Fußballer ihren Titel verteidigen müssen. Die Vorstandstruppe des Fördervereins „Hoppenrader Gemeindeleben“ bedankt sich bei allen Teilnehmern und ganz besonders bei Spielerkind und „Glücksgott“ Florian Schwarzer, der ein gutes Händchen in der Gruppenauslosung hatte. Gerne soll seine Anregung, ein Darts-Kinderturnier, aufgegriffen werden. In jedem Falle geht die Tradition weiter, der Termin für die 2. Vereinsmeisterschaft im Darts steht: am 23. Februar 2018 im Hoppenrader Gemeindezentrum.

Birgit Kaspar
Vorsitzende des Vereins „Hoppenrader Gemeindeleben“ e.V.


 
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