Schwiggerow - Hoppenrade

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Dorfgeschichten
DIE ORTSENTSTEHUNG

Sviggerove, der Ort des Svih oder Svyg ist eine altslawische Ortsgründung, die wie in Lalendorf, dem Dorf der Lala, um das Jahr 1000 zu datieren ist. Die ersturkundliche Erwähnung erfolgte in einer Schuldverschreibung aus dem Jahre 1357. Teile von Schwiggerow sind durch Fürst Nicolaus von Werle an Boldewin von Oldenburg überschrieben worden. Das war der erste Schritt hin zur Umwidmung, denn nur 100 Jahre später gehörte es als Teil von Vietgest der Familie von Oldenburg. In der Folge fungierte Schwiggerow als Neben-, Lehn- und Allodialgut, war aber nie ein eigenständiges Gut. Häufig wechselten die Besitzer und die regionale Zugehörigkeit. Das Kirchdorf war und ist auch heute noch Reinshagen. Wo und vor allem wie die Bewohner hier Hüsung fanden, ist leider nicht bekannt, denn neben dem Gutshaus und den Stallanlagen wurden erst 1890 die vier Gesindehäuser in der Dorfstraße, dem Vietgester Weg am Waldeingang zum Vietgester oder Reinshagener Wald, errichtet. Nun bestand das klassische Gutsdorf Schwiggerow aus dem Gut mit dem eingeschossigen Gutshaus, sieben Wirtschaftsgebäuden und den vier Gesindehäusern. Diese waren bis 1936 dann auch die einzigen Häuser in der Dorfstraße. 1927 hatte das Dorf einen Schulzen Namens Paradies und 113 Einwohner. Die este Siedlungsbewegung 1929 ging an Schwiggerow vorüber. Von der historischen Gutsanlage ist heute nur noch das Gutshaus erhalten. Auf den Stallflächen wurden wie auch entlang der Dorfstraße im Zuge der Bodenreform und späteren Siedlungsschüben Einfamilienhäuser errichtet. In der Zeit von 1800 bis 1835 hat es in Schwiggerow eine Ziegelei gegeben, wo sie stand und wer die Besitzer waren ist leider nicht bekannt. 1965 wurde Schwiggerow der Gemeinde Hoppenrade zugeordnet.
ORTSANSICHTEN
 
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